Ausgerutscht, geprellt, trotzdem stehend (DE\EN)
Ice Armor & a Hard Lesson
Eispanzer und eine harte Lektion

Some days start with a simple plan and end with a reminder of how quickly things can flip. Today was one of those days.
When I looked outside, it already felt wrong. Everything had that dull, grey winter silence, the kind that makes you think it is just cold and a bit slippery. But the reality was much worse. Overnight my car had built a thick shell of ice, not a little frosting, but a real armor. In some places it felt close to one centimeter. That kind of ice does not just make you late. It changes the whole situation.
The bigger problem was not even the car at first. The real problem was getting to it.
I stepped outside, took two steps, and then it happened. No warning, no chance to react, no heroic save. My feet simply vanished from under me and I slammed down on my right side. For a moment I just lay there, stunned, trying to understand what had happened. Getting up was hard, not because I did not want to, but because pain and shock make even simple movements feel like a puzzle.
After about five minutes I made it back into the hallway. I was standing again, but it did not feel like a victory. It felt like damage control. The pain was there and it was clear this was not a small slip you laugh off.
So I did the responsible thing and informed my employer about a commuting accident. In moments like this you realize how important it is to report it properly, even if you would rather just focus on the bruises and pretend it will be fine.
At the doctor’s office the result was a mix of relief and frustration. Several bruises and swelling, but luckily no broken bones. That is the good part. The bad part is that bruises can hurt like hell and can still slow you down for days, sometimes longer.
And then came the next challenge. Getting to the bus and to the doctor at all. What is usually a five minute walk turned into a twenty minute adventure. Every step felt like a test of balance, like walking on glass. I moved slowly, carefully, trying to keep my weight centered, watching the ground like it was an enemy. This kind of ice is not “a bit slippery”. It is betrayal in a transparent coat.
When I finally got home again, I looked at the world outside and it still looked calm. That is what makes it so dangerous. Everything looks peaceful, but one wrong step and your day is over.
If you are reading this and you have the same weather right now, please take it seriously. Ice like this does not forgive. Slow down. Take your time. And if you can avoid it, stay inside until it is safer.
In the end, I am thankful. No fractures, no hospital, no ambulance ride. Just pain, swelling, and a lesson that I did not ask for. But I will remember it next time the world looks quiet and shiny.
What about you. Have you ever had a fall on black ice that you will never forget. Do you use spikes for your shoes or do you just try to walk carefully. And what is your best trick to survive days like this without ending up on the ground.
Thanks for reading, and please stay safe out there.


Manche Tage beginnen mit einem simplen Plan und enden als Erinnerung daran, wie schnell alles kippen kann. Heute war so ein Tag.
Als ich nach draußen geschaut habe, fühlte es sich schon irgendwie falsch an. Diese graue Winterstille, bei der man denkt, es ist einfach nur kalt und ein bisschen rutschig. Aber die Wahrheit war viel schlimmer. Über Nacht hat sich an meinem Auto ein dicker Eispanzer gebildet, nicht ein bisschen Reif, sondern richtig harte Rüstung. An manchen Stellen gefühlt fast ein Zentimeter. So ein Eis macht nicht nur spät. Es verändert die ganze Lage.
Das größere Problem war aber zuerst nicht einmal das Auto. Das eigentliche Problem war, überhaupt bis dahin zu kommen.
Ich bin raus, zwei Schritte, und dann war es passiert. Keine Warnung, keine Chance zu reagieren, kein „Gerade noch gerettet“. Die Füße waren einfach weg und ich knallte auf die rechte Seite. Einen Moment lag ich einfach da, benommen, und musste erst begreifen, was gerade passiert ist. Hochkommen war schwer, nicht weil ich nicht wollte, sondern weil Schmerz und Schock selbst einfache Bewegungen wie ein Rätsel machen.
Nach etwa fünf Minuten stand ich wieder im Hausflur. Ich stand, aber es fühlte sich nicht wie ein Sieg an. Eher wie Schadensbegrenzung. Der Schmerz war da und es war klar, das ist kein Ausrutscher, den man weggrinst.
Also habe ich beim Arbeitgeber den Wegeunfall gemeldet. In solchen Momenten merkt man, wie wichtig es ist, das sauber zu melden, auch wenn man eigentlich nur an die Prellungen denkt und hofft, es wird schon irgendwie.
Beim Arzt kam dann die Mischung aus Erleichterung und Frust. Mehrere Prellungen und Schwellungen, aber zum Glück keine Knochenbrüche. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass Prellungen richtig fies sein können und dich trotzdem tagelang ausbremsen.
Und dann war da noch der Weg zum Bus und überhaupt zum Arzt. Aus einem fünf Minuten Weg wurde ein zwanzig Minuten Abenteuer. Jeder Schritt war ein Balance-Test, als würde man auf Glas laufen. Ich bin langsam, vorsichtig, mit dem Blick auf den Boden, als wäre der Boden der Gegner. Dieses Eis ist nicht „ein bisschen rutschig“. Das ist Verrat in einer klaren Schicht.
Als ich wieder zu Hause war, sah draußen immer noch alles ruhig aus. Genau das macht es so gefährlich. Es wirkt friedlich, aber ein falscher Schritt und dein Tag ist gelaufen.
Wenn du das liest und bei dir ist es gerade ähnlich, nimm es bitte ernst. So ein Eis verzeiht nicht. Mach langsam. Nimm dir Zeit. Und wenn du es vermeiden kannst, bleib drinnen, bis es sicherer ist.
Am Ende bin ich dankbar. Kein Bruch, kein Krankenhaus, kein Rettungswagen. Nur Schmerzen, Schwellung und eine Lektion, die ich nicht bestellt habe. Aber ich werde sie beim nächsten Mal im Kopf haben, wenn die Welt wieder so still und glänzend aussieht.
Wie ist das bei dir. Hattest du schon mal so einen Sturz auf Glatteis, den du nie vergisst. Nutzt du Schuhspikes oder verlässt du dich auf vorsichtiges Gehen. Und was ist dein bester Trick, um solche Tage zu überstehen, ohne auf dem Boden zu landen.
Danke, dass du bis hier gelesen hast. Pass bitte auf dich auf.
Hornet on Tour

Dein Hornet on Tour
Your Hornet on Tour

📸 Instagram: hornet_on_tour
Bin unlängst auch hingefallen, zum Glück mit den Händen den Sturz abbremsen können. Ja, Schuhspikes, das wär was, sollte ich mir besorgen.
Prophylaxe: durchtrainiert sein, so wenig Übergewicht wie möglich, gutes Balancegefühl haben (durch konsequente Übungen, dauert aber Jahre)
Schuhspikes, ja als ich oben wieder angekommen bin. Sagte meine Frau sie hätte noch ein paar, zu spät:(
Gute Besserung ❤️🩹
Toi toi toi, bisher noch nie bei Eis gestürzt.
Primär bin ich Autofahrer. Also in den Carport und dann in die Tiefgarage. Da gibt es auch wenig Berührung mit der feindlichen Außenwelt.
Aber die letzten beiden Woche bin ich mit dem ÖPNV unterwegs und das war echt Hardcore.
Oje gute Besserung, bei Glatteis muss man extrem aufpassen, in Berlin darf auf Gehsteigen kein Tausalz gestreut werden, auf der Straße schon, ist bescheuert.
Ich habe das im Fernsehen mit verfolgt, das ist eine riesige Sauerei.